

Eine kleine, feine und in der Konstellation mit viel Pfeffer gesäte Gruppe Rennfahrer entschloss sich kurzer Hand in der Altjahrswoche im schönen warmen, sonnigen Ligurien fleissig in die Pedale zu treten. Unser Standort war San Bartolomeo al Mare, eine Ortschaft gleich neben Imperia.
Ohne langes Einleben zu benötigen sind wir rasch in den Bann dieser wunderschönen Region verfallen. Die Geographische Landschaft zeichnet sich durch die Abwechslung der Küstenstrasse, kleineren Anstiegen nahe der Küste und sehr vielen gut rollendenden längeren, verkehrsarmen Anstiegen bis 800/1200 HM ü. M. aus. Sicherlich überzeugt die Region als Raddestination zudem mit dem langen, meist über viele KM durchgehenden Radweg der Küste entlang! Auf diesem Radweg können sogar auch Tempoliebende Rouleure mächtig in die Padale treten ohne ständig mühsam Fussvolk ausweichen zu müssen.
So führte uns am ersten Tag die Route gleich dem Radweg entlang Richtung Imperia. Später folgte der legendäre Anstieg zum Poggio hoch. (KOM’s waren leider nicht möglich wegen Bauarbeiten) Der Poggio, Anstieg und Abfahrt ( die Abfahrt hat mehr Schlaglöcher, als wir überhaupt welche im TV sehen!) bildet jährlich das sich mit Dramaturgie aufbaunde Finale des Radmonumentes Milano-Sanremo. Auf dem Heimweg hielten wir wie es für Radfahrer kaum anders sein könnte noch für einen Coffeestop an und hegten bei Espresso und Kuchen bereits die Pläne für die nächsten Tage aus.
Der zweite Tag flashte uns noch mehr als wir es uns in unseren kühnsten Babaaträumen erträumen könnten. Von Sonne und Strand ging es hoch bis 1000 über Meer wo uns die hügelige Landschaft Liguriens zum erstaunen brachte.
Erstaunens- und beachtenswert ist, wie wir als Gruppe in dieser Zeit harmonierten, die nötige Würze im Spiel war und Humor in keinerlei Situation fehlte. Schnell bekam auch jeder seinen Übernamen aufgestempelt. Mister Babaa Giga Geil, Le Domestique, Latisimus, Le Chef und All in Colin.
Unser vorletzter Tag führte uns über zwei längere Anstiege. Uns war es bei jeder Ausfahrt wichtig, dass jeder sein Tempo fahren konnte! Wer will schnell, wer will, bewusst Grundlage. Der Latisimus und Le Domestique konnten es an diesem vorletzten Tag natürlich mit dem Ego nicht sein lassen;). So spielten die Zwei an den beiden langen Anstiegen jeweils ihre Spiele bis einer von beiden zu erst gekocht/ broke war. Nach dem letzten Colle folgte das nächste Vergnügen! Mit TacTac – ( im Jargon, knackig in die Gänge schalten) und viel Garacho galt es nach Sanremo runterzubrättern. Etwas nach Sanremo bambelten wir bei Kaffee und Panini noch etwas mehr als wir es eh schon die ganze Zeit taten, die Seele aus.
E oncora la grande finalissima! Tja was heute zum Abschluss noch auf dem Plan stehen wird?!
Diese Thematik wird wohl gleich am Morgentisch bei Kaffee und Gipfeli heiss diskutiert werden! Jedenfalls sind wir Alle auf die letzte Ausfahrt in dieser wunderschönen Gegend nochmals richtig hungrig und motiviert.
Unser Fazit vom TL und Ligurien ist ausgesprochen Positiv. Viel Schwung und die Verschiedenheiten unserer Charakteren brachte uns all die Dynamik, welche die Zeit hier so interessant und unvergessen machte. Unsere Schlussfazit zur Region Ligurien als Radsportdestination lautet: Nun wie es halt unser standard Vokabular die Tage hier so war! Die Region hier ist, „Babaa, babaa, giga, tera geil!“
In diesem Sinne.
Pedalierende Grüsse aus der Wärme und bis bald zurück in der Nebelsuppe.
Gian, Nicolas, Timo, Colin und Noah



























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