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Wenn Biker Pferde küssen….

Die diesjährige RSC-Herbstbiketour stand nicht gerade unter einem guten Stern. Zuerst  wurde die Ausschreibung etwas verpasst. Anschliessend war das Wetter letzten Samstag so schlecht das die Tour um eine Woche verschoben werden musste. So machten sich aber diesen Samstag eine kleine aber feine RSC-Truppe von 7 Personen auf zur RSC-Herbstbiketour 2017 „Hohe Winde“.

Unser Start und Zielort war Mümliswil im Kanton Solothurn. Nach einer kurzen Hinfahrt ging es auch gleich los. Und wie… die ersten Kilometer gingen auf der alten Passwangstrasse gleich ziemlich hoch. Bereits nach 4 km hatten wir 400 Höhenmeter zurückgelegt. Das Wetter spielte mit. Blauer Himmel, fast keine Wolken und doch recht angenehme Temperaturen. Es ging über die Paswanghöhe und wir überquerten den Passwangtunnel. Beim Vorderen Erzberg ging es nochmals so richtig steil hoch. Das meiste aber fahrbar. Bald war der höchste Punkt des Tages, die Hohe Winde (1’204 Meter) erreicht. Hier hatte man eine tolle Aussicht auf den Jura, den Schwarzwald und sogar auf die Stadt Basel.

Auf der Hohen Winde waren wir nicht alleine. Kühe und vor allem eine Gruppe sehr anhänglicher Pferde waren auch vor Ort. Die Pferde kannten keine Scheu und wollten unsere Sättel anknabbern oder im Rucksack nach einem feinen Sandwich suchen. Wir mussten uns regelrecht wehren und schauen das unsere Bikes nicht von den Pferden beschädigt wurden. Und auch auf das Gruppenfoto wollten die Pferde natürlich mit drauf. Ein RSC’ler fand besonderen gefallen an den Tieren. Und Schlussendlich gab es sogar einen Kuss für ein Pferd (leider fehlen hier die Fotos… der Fotoapparat ging verloren…).

Nach den Pferden folgte eine lange und nicht ganz einfache Abfahrt. Der schmale Trail war feucht und es brauchte volle Konzentration. Schlussendlich kamen wir aber sicher beim Kloster in Beinwil an. Hier machten wir unsere kurze Mittagspause, bevor gleich wieder die nächste Steigung folgte… Der Himmel hat sich inzwischen mit zahlreichen Wolken überzogen und wir befürchteten schon schlimmes. Von Beinwil ging es auf den Dürrberg und weiter auf den Nunningenberg. Immer wieder folgten schöne Trails und zum Teil auch ein paar Laufpassagen.

Nun fielen die ersten Tropfen vom Himmel… und bald regnete es ziemlich stark. Sogar ein wenig Eisregen mit kleinen Eiskörnchen vielen vom Himmel. Mit Regenschutz bewaffnet und im Wald ging es aber trotzdem recht gut. Bald sahen unsere Bikes aber aus wie nach einem Querrennen….

Der Regen war von kurzer Dauer. Bereits eine halbe Stunde später bei der Stierenberghütte schien wieder die Sonne. Den letzten Teil konnten wir also wieder bei trockenem Wetter absolvieren. Vom Stierenberg ging es nochmals ziemlich berghoch auf die Ulmethöchi und den Geitenberg. Eine letzte Tragpassage durch Felsen (hier war fahren unmöglich) und schon waren wir auf dem Vogelberg. Hier gab es doch noch unser verdientes Kaffee. Bei der anschliessenden Reperatur des Platten wurde es doch ziemlich frisch… Aber die letzte Steigung machte uns sofort wieder warm. Zum Abschluss gab es noch eine tolle Abfahrt zurück nach Mümliswil. Nach fast 40 km waren wir müde aber glücklich wieder bei unserem Ausgangspuntk angekommen.

Es war eine tolle Biketour und wir hatten schlussendlich doch noch Wetterglück. Das verschieben um eine Woche hat sich auf alle Fälle gelohnt.

 

Weitere Bilder der Tour

 

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