Kategorienarchiv: Berichte

Kleine RSC-Gruppe am Jura-Derby

Ein nicht ideales Datum für die Monatstour Mai (Pfingsten und Grand Prix von Bern). Trotzdem nahm eine kleine Gruppe RSC’ler das Jura-Derby mit Start und Ziel in Boningen unter die Räder. Bei noch kühlen Temperaturen wurde zur 140 km lange Strecke gestartet. Die Strecke führt zuerst nach Balsthal und dann gleich über das höchste Hinderniss des Tages den Scheltenpass. Unsere kleine Gruppe konnte immer wieder anderen Gruppen anhängen und so ein zügiges Tempo fahren. Nach der Gorges du Pichoux (ein weiterer Höhepunkt) folgen diverse Hügel des Juras. Als letztes Hindernis des Tage steht der Binzberg auf dem Programm. Die Rückfahrt nach Balsthal war geprägt von Gegenwind. Die RSC’ler hatten aber Glück und konnten dem RV Ersigen-Schnellzug anhängen. Das Tempo war am Schluss aber fast zu hoch….

Das Wetter hielt bis zum Schluss und so konnte ein toller Radtag verbracht werden.

 

Die nächste Monatstour ist am Samtag, 9. Juni 2018.

 

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Unser RSC’ler in Edinburgh

Die Idee, im Ausland zu studieren, hatte ich schon seit längerer Zeit. Weil ich gerne Englisch lernte, war schnell klar, dass ich einem englischsprachigen Land landen würde. Dass ich mich für Edinburgh entschieden habe, hat diverse Gründe: Schottland ist das einzige englischsprachige Land, in dem die Studiengebühren zahlbar sind (nur geringfügig höher als in der Schweiz). Ausserdem gefiel mir die politische Aufbruchsstimmung in Schottland nach dem Unabhängigkeitsreferendum 2014. Diese ist mittlerweile verpufft, nach dem Brexit-Desaster herrscht politisches Chaos. Im Herbst 2015 machte ich Ferien in Edinburgh, die Stadt gefiel mir sehr. Ich fasste den Entschluss, mich für den Umweltwissenschafts-Kurs an der University of Edinburgh zu bewerben und alles Mögliche zu unternehmen, um den Platz zu kriegen. Nach Hunderten Cambridge-ESOL-Übungsblättern und der mühevollen Optimierung meiner BG- und Franz-Noten (ich musste einen gewissen Schnitt im Maturzeugnis erreichen und da zählten alle Fächer) schaffte ich die Anforderungen und bekam ein Angebot der Uni.

Nun bin ich hier und habe das erste Jahr bald hinter mir. Gefällt es mir hier? Ja und nein; ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zur Stadt entwickelt. Edinburgh ist eine schöne Stadt mit vielen Parks und die Leute sind spürbar freundlicher als in der Schweiz. Es fiel mir relativ leicht, Gleichgesinnte kennenzulernen und es läuft immer etwas. Mich stört hingegen die Grösse der Stadt, zum Trainieren muss ich mich zuerst 30 Minuten durch hässliche Vorstädte kämpfen. Autos sind omnipräsent, weil es keine Parkplätze und -Häuser gibt, werden einfach die Strassenränder vollgeparkt.

Die kulturellen Unterschiede halten sich in Grenzen, es ist nicht so, dass hier alle Dudelsack spielen und Speck mit Bohnen zum Frühstück essen. Es sind vor allem Details, hier ein paar Sachen die mir aufgefallen sind:

  • Ordnung ist weniger wichtig als in der Schweiz, z.B. deponieren alle ihren Müll im Treppenhaus
  • Geschirrspülmaschinen haben es noch nicht nach Schottland geschafft
  • Die Heimlieferung von Supermarkt-Einkäufen ist sehr populär
  • ·Die meisten Museen, die Wasserversorgung und das Gesundheitssystem sind gratis

Die grösste Umstellung war dann auch nicht kulturell, sondern vom strukturierten Zivi-Job zum Studentenalltag, den ich selber planen und organisieren kann/muss. Auch das Zusammenleben in einer WG mit wildfremden Menschen mit komplett anderen Hintergründen (ein Amerikaner aus Louisiana und eine Chinesin) war eine grosse Umstellung und stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen.

Sobald man die Agglomeration hinter sich gelassen hat, ist die Gegend gut geeignet zum Velofahren. Es hat es viele kleine Strassen mit sehr wenig Verkehr. Die Landschaft ist recht kahl und hügelig, dominiert von Schafweiden und Windrädern, die mein Öko-Herz erfreuen. «Richtige» Anstiege hat es keine, doch viele kurze Mini-Hügel, nach zwei Stunden hat man trotzdem 500 hm auf dem Garmin. Das Wetter ist ähnlich wie in der Schweiz, etwas wechselhafter und kälter im Sommer, dafür wärmer im Winter. Ich habe eine britische Lizenz gelöst und werde in den kommenden Monaten bei schottischen Strassenrennen versuchen, mal schauen, was dabei herauskommt….

Ich konnte und kann definitiv wertvolle Erfahrungen sammeln hier, doch ich denke nicht, dass ich mich hier dauerhaft niederlassen werde. Die Schweiz gefällt mir dann doch noch etwas besser und ich sehe dort mehr Möglichkeiten, meine Öko-Kenntnisse anzuwenden.

Silas Schweizer

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Frühlingsbiketour in Estavayer

Unsere diesjährige Frühlingsbiketour führte uns nach Estavayer. Ziel war es die Strecke des Elsa-Bike-Marathon abzufahren und kennen zu lernen. Für viele war es Neuland und so machten sich 13 RSC’ler und zwei Gäste gemeinsam auf die Strecke. Die ersten sechs Kilometer fuhren wir alle zusammen, bevor wir anschliessend zwei Gruppen machten. So kamen wir recht gut voran. Die Strecke in Estavayer hat keine langen Steigungen. Es geht aber immer auf und ab und die zum Teil recht steilen Anstiege fordern gute Kondition und viel Kraft. Schöne Singeltrails und Feld- und Waldwege wechselten sich ab. Etwas nach der Halbzeit machten wir unsere Mittagspause. Ein Sandwich aus dem Rucksack war gefragt. Da die zweite Gruppe eine kurze Abkürzung nahm, waren beide Gruppen fast gleichzeitig beim Treffpunkt.

Der zweite Teil der Strecke war nochmal super zu fahren. Ein paar tolle Abfahrten aber auch ein paar giftige Steigungen standen noch auf dem Programm. Das angenehme Wetter, viel Sonne und tolle Landschaft mit blühenden Rapsfeldern machten die Tour zu einem tollen Erlebnis.

Nach 61 km und einer Fahrzeit von 4 Stunden und 20 Minuten erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Noch machten wir einen kleinen Abstecher an den Neuenburgersee, um dort bei einem Kaffee oder einem Bier die tolle Tour ausklingen zu lassen. Danke an Roland Oswald für die Vorbereitung und zusätzlichen Fahrern der Autos.

 

Hier gibt es die Bilder der Frühlingsbiketour

 

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RSC goes America……

 

Am 19. Februar dieses Jahres erhielt ich eine Nachricht mit dem Betreff „Orders“ auf die E-Mail Adresse des RSC. Ich habe mir gedacht, dass es sich einmal mehr um „SPAM“ handelt. Als ich sie jedoch öffnete, enthilt sie folgenden Text:  

 

Please excuse this letter in English.

I am an avid amateur bicyclist, and (as you can see) my name is Ramseyer.  Would it be possible for me to order three of your jerseys with the Ramseier name on them (for myself and my two children)?

Thank you so much for your patience,

Mark Ramseyer

Lexington, Massachusetts, USA

 

So habe ich mich bei Mark gemeldet und nach einigem hin und her war die Bestellung aus Amerika perfekt.
Obwohl der Name Ramseyer nicht ganz gleich geschriben wird wie unser Sponsor, war er vom Trikot begeistert und hat gleich für sich und seine beiden Kinder welche bestellt.

Ich war sehr erstaunt, wie jemand aus Amerika unser Velotrikot im Internet findet. Die Antwort ist jedoch ziemlich simpel:

I did a google search and found your jersey

 

Und in der Tat: gibt man bei der Google Bildersuche den Begriff „cycling jersey ramseier“ ein, so ist der erste Treffer unser Trikot :-).

Sollte jemand in nächster Zeit in Amerika sein, muss er/sie somit nicht erstaunt sein, wenn auf der Strasse RSC’ler zu sehen sind.

Jenny, Geoff und Mark Ramseyer

Thanks again for your order – hopefully see you soon on the bike!

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Bilder RSC-Trainingslager Marina di Grosseto sind online

Das RSC-Trainingslager in Marina di Grosseto (Toskana / Italien) ist bereits seit mehr als einer Woche wieder Vergangenheit. Trotz nicht immer super Wetter hatten wir eine tolle Woche in der Toskana. 49 RSC’ler haben während einer Woche gemeinsam auf den verkehrsarmen Strassen rund um Grosseto trainiert. Nach langer Zeit fand das RSC-Trainingslager wiedermal in der Toskana statt. Die schöne Landschaft und guten Strassen waren für unser Trainingslager ideal.

Und auch nach dem Radfahren wurden wir mit einer hervorragenden Küche in unserem Hotel Rosmarina verwöhnt. Nun folgt noch die Abrechnung des Trainingslagers. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in den nächsten Wochen wieder unserem Umfrage zum RSC-Trainingslager erhalten.

Als Erinnerung für unsere tolle Woche in der Toskana sind die Bilder des Trainingslagers 2018 in unserem Fotoalbum aufgeschaltet.

 

Hier geht es zum Fotoalbum

 

 

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Viele Trainingskilometer in der Toskana

Unser RSC-Trainingslager in Marina di Grosseto neigt sich bereits wieder dem Ende entgegen. Trotz nicht immer super Wetter (ab und zu etwas Regen) konnten wir während der ganzen Woche viele Trainingskilometer absolvieren. Die verkehrsarmen Strassen und die tolle Landschaft der Toskana entschädigten für die Strapazen auf dem Rennrad.

Auch wenn das Wetter nicht immer Top war hatten wir eine super Woche in der Toskana. Alle RSC’ler konnte tolle Touren und gute Trainings absolvieren. Und als Belohnung gab es am Abend jeweils excellentes Nachtessen in unserem Hotel.

Heute Abend geht es nun mit dem Car zurück in die Schweiz.

Bericht und weitere Bilder folgen….

 

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Gelungener Start ins RSC-Trainingslager

Seit Samstagmorgen ist der RSC Aaretal Münsingen in Marina di Grosseto im Trainingslager. Der Auftakt ist geglückt. Bei gutem Wetter haben die 49 RSC’ler ihre ersten Kilometer und Trainingstouren absolviert. Die Toskana bieten tolle Landschaft und auch viele verkehrsarme Strassen.

Auch in diesem Jahr trainieren wieder vom Amateur bis zum Hobbyfahrer RSC’ler aus den unterschiedlichsten Leistungsklassen zusammen in der Toskana. Währen die Rennfahrer an ihrer Form für die nächsten Rennen arbeiten, absolvieren die Hobbyfahrer ihre ersten Grundlagenkilometer.

Noch bis Freitagabend wird nun in der Toskana trainiert, bevor es dann wieder zurück in die Schweiz geht.

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Grand Prix Mobiliar – Besten Dank!

Der 10. Grand Prix Mobiliar ist Geschichte. Danke dem tollen Wetter und spannenden Rennen konnten wir einen tollen Radsporttag in Kiesen erleben. Im Hauptrennen gab es leider ein paar Stürze. Den gestürzten Fahrerin und Fahrern gute Besserung. Sieger des 10. Grand Prix Mobiliar wurde von Franklin Archibold (CMC, Panama) gewonnen.

Im Namen des gesamten Organisationskomitee danken wir allen Helferinnen und Helfern, den Motorradfahrern und der Jury für ihren Einsatz heute am Renntag. Besten Dank für euren tollen Einsatz!

M E R C I

Bericht und Bilder zu den Rennen folgen auf unserer Website:

www.gp-rscaaretal.ch

 

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