Kategorienarchiv: Berichte

Spotaner Ausflug an die Schwarzwald-Rundfahrt

Bereits mehrere Male war der RSC als Gruppe an der Schwarzwald-Rundfahrt. So auch in diesem Jahr. Vor einer Woche haben wir uns spontan entscheiden auch in diesem Jahr wieder in den Schwarzwald zu fahren. Sieben RSC’ler starten somit zur 46. Schwarzwald-Rundfahrt mit Start und Ziel in Kaisten. Die Strecke war für die meisten bekannt (2 waren Neulinge). Nach schönem einrollen bis Koblenz ging es dann langsam aber sicher in die ersten Steigungen. Die 150 km Runde hat doch immerhin 2’000 Höhenmeter. Zwar nie lange Steigungen, aber es geht stetig auf und ab.

Stefan fuhr etwas schneller als der Rest der Gruppe und so sahen wir ihn erst im Ziel in Kaisten wieder. Zu Sechst ging es im flotten aber doch angenehmen Tempo über die schöne Strecke. An drei Verpflegungsposten konnten wir uns stärken und unsere Trinkflaschen wieder füllen. So gingen die 150 km schnell vorbei. Bevor war aber ganz zurück nach Kaisten fuhren genossen wir in Laufenburg (deutsche Seite) noch einen Kaffee am Rhein.

Ein gelungener Tag und wiederum viele schöne Erinnerungen.

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Serge Heiniger startet am NAVAD 1000

Unser Mitglied Serge Heiniger startet am 16. Juni zum Rennen NAVAD 1000. Ein 1000-km-Bikeabenteuer quer durch die Schweiz. Bikepacking-Tour – Ohne fremde Hilfe von Romanshorn am Bodensee nach Montreux am Genfersee.

Strecken: Gesamtstrecke 1000,00 km /  31000 Höhenmeter

 

 

Wir haben vor diesem Rennen mit Serge Heiniger gesprochen. Hier ein kurzes Interview:

 

RSC-Info: Du startest am 16. Juni zum NAVAD 1000. Wie bist du auf diese Idee gekommen?

Serge: Ich wurde letzten Sommer auf meinem Arbeitsweg nach Bern auf dem Rennrad von einem Auto angefahren und brach mir dabei die linke Schulter. Glücklicherweise musste der Bruch nicht operiert werden, verlangte aber durch die Ruhigstellung viel Ruhe und Geduld. Während ich mich in den nachfolgenden Wochen also in Geduld übte, hatte ich viel Gelegenheit an den verschiedensten Dingen herumzugrübeln. So kam ich zum Schluss, dass es wieder einmal an der Zeit wäre, etwas Besonderes zu machen. Ich beschäftigte mich ein wenig mehr mit Mountain Biking (fernab von gefährlichen Autos) und sah mir auf Youtube verschiedenste Filme über MTB-Reisen rund um die Welt an. Vor allem interessierten mich die Reportagen von Privatpersonen auf ihren Reisen durch Amerika. Ich suchte weiter nach möglichen Rennen, an denen ich teilnehmen könnte und schaute mir die Tour Divide an. Plötzlich bin ich über einen Link auf die Internetseite von Navad1000 gestossen. Das war’s: genau was ich suchte, gerade vor der Haustüre, kostet nix und ist vollkommen crazy….

 

RSC-Info: Was ist das NAVAD 1000?

NAVAD 1000 ist ein Mountainbike Rennen, das vom Bodensee bis zum Genfersee führt. Der Start ist in Romanshorn und das Ziel ist nach über 1’000km und mehr als 30’000 Höhenmeter in Montreux die Statue von Freddie Mercury. Es handelt sich dabei um ein Bikepacking Abenteuer bei dem jeder Teilnehmer auf sich alleine gestellt ist. Es sind keine Begleitautos, Mechaniker oder Helfer erlaubt, es gibt keine Absperrungen, keine Streckenposten, keine Beschilderung und natürlich auch keine Verpflegungsposten. Dies in Anlehnung an Bikepacking Rennen wie z.B. die legendäre Tour-Divide von Banff (Kanada) bis Antelope-Wells (USA), bei der die Strecke sogar 4’400km misst.
Jeder Teilnehmer verpflegt sich unterwegs selber und übernachtet draussen im Schlafsack oder in einem Hotel entlang der Route. Für die Navigation wurde die gesamte Route als GPX-Track abgegeben, zusammen mit normalen Landkarten in elektronischer Form. Ein sogenannter «Spot-Tracker» zeichnet unterwegs den Weg auf und übermittelt dies den Organisatoren, damit geprüft werden kann, ob alle die vorgegebene Strecke abfahren – mogeln geht nicht! Zudem braucht man den Spot-Tracker für Notfälle. So können mittels Knopfdruck die Rettungskräfte alarmiert werden – denn nicht überall in den Bergen gibt es Handyempfang.
RSC-Info: Wie lief deine Vorbereitung auf dieses Event?

Bereits die Vorbereitungen waren eine riesige Herausforderung für mich. Ich habe zwar mit Thomas Haruksteiner vor ein paar Jahren den Schweizer Radmarathon über 600km in 32 Stunden absolviert, doch da hatten wir ein Begleitauto und ein Vielfaches weniger an Höhenmeter zu absolvieren. Zunächst machte ich mich im Internet schlau bezüglich Trainingspläne, was bereits gar nicht so einfach war. Natürlich findet man unzählige Pläne im Netz für sehr viele Sportarten, doch Pläne für die Vorbereitung auf einen Ultramarathon sind sehr rar – es gibt offenbar nicht so viele Verrückte, die sowas versuchen. Letztendlich fand ich dennoch gewisse Grundlagenpläne und habe mir dann selber etwas zusammengestellt. Da sich das Rennen über eine sehr lange Zeitdauer hinwegstreckt, habe ich mich auf eine gute Grundlagenausdauer beschränkt und nur wenige Intervalltrainings eingebaut.

Also ging es los mit dem Training im Januar, zunächst waren es schlappe 100-200km pro Woche, die ich dann auf 300-400km pro Woche hochschraubte, natürlich kam mir das RSC-Trainingslager gerade recht um weitere Kilometer zu sammeln. Mittlerweile bin ich bei knapp 5’000km angelangt.

Eine weitere wichtige Vorbereitung auf diesen Event war natürlich die Wahl des Bikes und was ich alles mitschleppen wollte. Ich fing an mit dem Bau des Bikes und bestellte mir dafür einen Hardtail Carbon Rahmen mit Federgabel. Den Rest besorgte ich mir von den verschiedensten Orten und fing an mit dem Zusammenbau. Ziel war es, alles selber zu machen, damit ich bei Defekten auch selber wieder reparieren kann. Das war eine gute Erfahrung und gar nicht so schwer wie ich zunächst dachte. Ich habe dabei sehr viel gelernt und musst mich mit vielen Fragen auseinandersetzen.

Nun stand da das Kofferpacken natürlich auch noch auf der Liste. Was nehme ich alles mit, was muss ich haben, was muss ich nicht haben und was wäre noch nett zu haben… schlussendlich entschied für mich aber das geringe Gewicht. Bei der Überwältigung von über 30’000 Höhenmeter möchte man gerne auf jedes Gramm Ballast verzichten (Immerhin ist das 3.5 mal die Strecke von Meereshöhe auf den Mount Everest). Ich fing an, alles auf die Waage zu legen um zu schauen wo ich optimieren konnte. Zum Schluss komme ich nun auf ein Gewicht von knapp 6kg Gepäck.

 

RSC-Info: Was sind deine grössten Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung bis jetzt war und ist das Training. Dabei geht es in erster Linie darum, bei jedem Wetter zu fahren, bei -15°C, bei Schnee, im Vollregen und in der Nacht, und diese Disziplin musste ich mir erst noch erarbeiten – denn morgens um 6:00 bei Minustemperaturen oder im Vollregen auf das Rad zu steigen brauchte sehr viel Motivation, die mir zu Beginn oft fehlte. Zugegeben habe ich bei schlechtem Wetter doch relativ viele Kilometer auf der Rolle traininert zusammen mit «Zwift» und «Netflix».

Die zweitgrösste Herausforderung war, das Trainingspensum zusammen mit Familie und Beruf abzustimmen. Dies konnte ich glücklicherweise sehr gut mit dem Arbeitsweg kombinieren. Täglich fuhr ich mit dem Bike zur Arbeit und konnte so bereits 600km im Monat abstrampeln. Die weiteren Trainingseinheiten konnte ich durch Kompensation von Überzeit absolvieren, die ich mir in den letzten Jahren angehäuft hatte, so machte ich früher Feierabend und fuhr via Burgdorf, Langnau nach Trimstein oder fuhr noch schnell um den Thunersee, um am Abend noch rechtzeitig für die Familie zu Hause zu sein.

 

RSC-Info: Was hast du dir für ein Ziel gesteckt?

Natürlich war ich am Anfang extrem ehrgeizig und wollte das Rennen innert 8 Tagen absolvieren. Das wären 125km und ca. 3800Hm pro Tag. Als ich jedoch vor 10 Tagen mit einem Kollegen eine Teilstrecke des NAVAD1000 aus dem Vorjahr absolvierte, kam die grosse Ernüchterung: Die Strecke beinhaltete enorm viele unfahrbare Passagen, die zu Fuss oder sogar mit dem Bike auf dem Rücken absolviert werden mussten. Zudem traf ich oft auf Steigungen von 15-20%, was mit dem Gesamtgewicht Fahrer/Bike und Gepäck auf steinigen Singletrails für mich nicht fahrbar war. Und oben angelangt, geht es dann oft wieder zu Fuss herunter – wieder wegen der Steilheit und dem losen Untergrund. Ziemlich zermürbend, dann am Abend nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit um 10km/h zu haben. Aber, zu gross ist die Gefahr zu stürzen und ich möchte ja das Rennen nicht so beenden wie ich es beim Planen angefangen habe – mit einem Schulterbruch.

Diese Fahrt forderte mir sehr viel ab, zu viel. Völlig demotiviert kam ich am Abend nach Hause und fragte mich abermals «warum tue ich das?» Heute weiss es immer noch nicht warum ich das tue, aber eines weiss ich betimmt: Das Ziel ist nicht das Ziel, es ist die Fahrt zum Ziel. Ich hoffe einfach dass ich mit den anderen Teilnehmer viele schöne Momente erlebe und gesund möglichst nahe ans Ziel komme, vielleicht ja doch noch bis zu Freddie ;o). Und im Anschluss werde ich bestimmt wissen, warum ich das gemacht habe.

 

Der RSC Aaretal Münsingen wünscht Serge ein erfolgreiches Rennen und viel Spass.
Danke fürs Interview!

 

Das Rennen startet am Samstag, den 16.6.2018 um 06:00 und das Tracking der einzelnen Teilnehmer kann auf der Homepage der Organisatoren mitverfolgt werden (Rubrik „Live“):

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Eine hügelige Reise zum Vreneli abem Guggisberg

Es ist Samstag, der 09.06.2018, 10.00 Uhr. Die letzten RSCler treffen bei der Südstrasse GmbH ein, wo wir diesmal Treffpunkt haben. Der letzte der eintrifft ist ein unbekanntes Gesicht. Wir freuen uns immer extrem, neue Mitglieder oder solche die Interesse an einer Mitgliedschaft haben, auf unseren Monatstouren zu begrüssen!

Geplant war eine rund 105 km lange Tour ins Schwarzenburgerland nach Guggisberg. Also starteten 15 Personen via Kirchdorf nach Riggisberg. Schon in Mühlethurnen hatten wir einen platten Reifen. Nach Riggisberg stiegen wir konstant weiter nach Rüeggisberg und weiter über eine wunderschöne Panoramastrasse nach Hinter- und Vorderfultigen. Dann gings erstmals in einen Graben – zum Schwarzwasser. Nach einer kurzen Gegensteigung trafen wir auch schon in Schwarzenburg ein.

Ohne Halt ging es weiter. Und wie könnte es anders sein, wartete wieder ein Graben auf uns. Diesmal überquerten wir die Sense. Die folgende Gegensteigung nach Heitenried brachte die ersten ins Schnaufen. So kam es auch zu einem Auffahrunfall in der Gruppe (!). Also ging es danach halt mit leicht improvisiertem, dafür umso schnittigerem Schalthebel, weiter. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Via Alterswil und Zumholz drangen wir in den dritten Graben ein. Nach dieser letzten Querung der Sense folgte ein Anstieg über schmale und verkehrsarme Strassen nach Guggisberg. Dort stärkten wir uns mit Nussgipfel (einige mit mehreren!), Sandwich, Kaffee, Cola, Bierli und Wasser. Nebenan in der Kirche wurde fleissig geheiratet, so kam es diesmal auch zu einem etwas anderen Gruppenfoto:

Von Guggisberg (1110 M.ü.M.) ging es nun stetig – unterbrochen von einigen Gegensteigungen – nach unten ins Tal nach Wattenwil. Von dort fuhren wir via Forst – Längenbühl nach Uetendorf und retour nach Münsingen. Es war auch höchste Zeit, denn in der letzten Abfahrt musste Mario in einer rutschigen Rechtskurve den Notausgang ins Feld nehmen.

Nach 96 km und 1600 Hm trafen wir wieder in Münsingen ein. Der Blick aus dem Fenster hatte getäuscht. Die Wolken waren der Sonne gewichen und liessen den einen oder anderen Arm rot werden… Die heutige Ausfahrt führte über wunderbare, meist verkehrsarme, Strassen. Die Temperaturen waren je höher desto angenehmer und immer wieder spendeten Fahrtwind und Wälder Erfrischung.

Auf gehts am 14. Juli 2018 zur nächsten Monatstour!

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Kleine RSC-Gruppe am Jura-Derby

Ein nicht ideales Datum für die Monatstour Mai (Pfingsten und Grand Prix von Bern). Trotzdem nahm eine kleine Gruppe RSC’ler das Jura-Derby mit Start und Ziel in Boningen unter die Räder. Bei noch kühlen Temperaturen wurde zur 140 km lange Strecke gestartet. Die Strecke führt zuerst nach Balsthal und dann gleich über das höchste Hinderniss des Tages den Scheltenpass. Unsere kleine Gruppe konnte immer wieder anderen Gruppen anhängen und so ein zügiges Tempo fahren. Nach der Gorges du Pichoux (ein weiterer Höhepunkt) folgen diverse Hügel des Juras. Als letztes Hindernis des Tage steht der Binzberg auf dem Programm. Die Rückfahrt nach Balsthal war geprägt von Gegenwind. Die RSC’ler hatten aber Glück und konnten dem RV Ersigen-Schnellzug anhängen. Das Tempo war am Schluss aber fast zu hoch….

Das Wetter hielt bis zum Schluss und so konnte ein toller Radtag verbracht werden.

 

Die nächste Monatstour ist am Samtag, 9. Juni 2018.

 

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Unser RSC’ler in Edinburgh

Die Idee, im Ausland zu studieren, hatte ich schon seit längerer Zeit. Weil ich gerne Englisch lernte, war schnell klar, dass ich einem englischsprachigen Land landen würde. Dass ich mich für Edinburgh entschieden habe, hat diverse Gründe: Schottland ist das einzige englischsprachige Land, in dem die Studiengebühren zahlbar sind (nur geringfügig höher als in der Schweiz). Ausserdem gefiel mir die politische Aufbruchsstimmung in Schottland nach dem Unabhängigkeitsreferendum 2014. Diese ist mittlerweile verpufft, nach dem Brexit-Desaster herrscht politisches Chaos. Im Herbst 2015 machte ich Ferien in Edinburgh, die Stadt gefiel mir sehr. Ich fasste den Entschluss, mich für den Umweltwissenschafts-Kurs an der University of Edinburgh zu bewerben und alles Mögliche zu unternehmen, um den Platz zu kriegen. Nach Hunderten Cambridge-ESOL-Übungsblättern und der mühevollen Optimierung meiner BG- und Franz-Noten (ich musste einen gewissen Schnitt im Maturzeugnis erreichen und da zählten alle Fächer) schaffte ich die Anforderungen und bekam ein Angebot der Uni.

Nun bin ich hier und habe das erste Jahr bald hinter mir. Gefällt es mir hier? Ja und nein; ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zur Stadt entwickelt. Edinburgh ist eine schöne Stadt mit vielen Parks und die Leute sind spürbar freundlicher als in der Schweiz. Es fiel mir relativ leicht, Gleichgesinnte kennenzulernen und es läuft immer etwas. Mich stört hingegen die Grösse der Stadt, zum Trainieren muss ich mich zuerst 30 Minuten durch hässliche Vorstädte kämpfen. Autos sind omnipräsent, weil es keine Parkplätze und -Häuser gibt, werden einfach die Strassenränder vollgeparkt.

Die kulturellen Unterschiede halten sich in Grenzen, es ist nicht so, dass hier alle Dudelsack spielen und Speck mit Bohnen zum Frühstück essen. Es sind vor allem Details, hier ein paar Sachen die mir aufgefallen sind:

  • Ordnung ist weniger wichtig als in der Schweiz, z.B. deponieren alle ihren Müll im Treppenhaus
  • Geschirrspülmaschinen haben es noch nicht nach Schottland geschafft
  • Die Heimlieferung von Supermarkt-Einkäufen ist sehr populär
  • ·Die meisten Museen, die Wasserversorgung und das Gesundheitssystem sind gratis

Die grösste Umstellung war dann auch nicht kulturell, sondern vom strukturierten Zivi-Job zum Studentenalltag, den ich selber planen und organisieren kann/muss. Auch das Zusammenleben in einer WG mit wildfremden Menschen mit komplett anderen Hintergründen (ein Amerikaner aus Louisiana und eine Chinesin) war eine grosse Umstellung und stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen.

Sobald man die Agglomeration hinter sich gelassen hat, ist die Gegend gut geeignet zum Velofahren. Es hat es viele kleine Strassen mit sehr wenig Verkehr. Die Landschaft ist recht kahl und hügelig, dominiert von Schafweiden und Windrädern, die mein Öko-Herz erfreuen. «Richtige» Anstiege hat es keine, doch viele kurze Mini-Hügel, nach zwei Stunden hat man trotzdem 500 hm auf dem Garmin. Das Wetter ist ähnlich wie in der Schweiz, etwas wechselhafter und kälter im Sommer, dafür wärmer im Winter. Ich habe eine britische Lizenz gelöst und werde in den kommenden Monaten bei schottischen Strassenrennen versuchen, mal schauen, was dabei herauskommt….

Ich konnte und kann definitiv wertvolle Erfahrungen sammeln hier, doch ich denke nicht, dass ich mich hier dauerhaft niederlassen werde. Die Schweiz gefällt mir dann doch noch etwas besser und ich sehe dort mehr Möglichkeiten, meine Öko-Kenntnisse anzuwenden.

Silas Schweizer

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Frühlingsbiketour in Estavayer

Unsere diesjährige Frühlingsbiketour führte uns nach Estavayer. Ziel war es die Strecke des Elsa-Bike-Marathon abzufahren und kennen zu lernen. Für viele war es Neuland und so machten sich 13 RSC’ler und zwei Gäste gemeinsam auf die Strecke. Die ersten sechs Kilometer fuhren wir alle zusammen, bevor wir anschliessend zwei Gruppen machten. So kamen wir recht gut voran. Die Strecke in Estavayer hat keine langen Steigungen. Es geht aber immer auf und ab und die zum Teil recht steilen Anstiege fordern gute Kondition und viel Kraft. Schöne Singeltrails und Feld- und Waldwege wechselten sich ab. Etwas nach der Halbzeit machten wir unsere Mittagspause. Ein Sandwich aus dem Rucksack war gefragt. Da die zweite Gruppe eine kurze Abkürzung nahm, waren beide Gruppen fast gleichzeitig beim Treffpunkt.

Der zweite Teil der Strecke war nochmal super zu fahren. Ein paar tolle Abfahrten aber auch ein paar giftige Steigungen standen noch auf dem Programm. Das angenehme Wetter, viel Sonne und tolle Landschaft mit blühenden Rapsfeldern machten die Tour zu einem tollen Erlebnis.

Nach 61 km und einer Fahrzeit von 4 Stunden und 20 Minuten erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Noch machten wir einen kleinen Abstecher an den Neuenburgersee, um dort bei einem Kaffee oder einem Bier die tolle Tour ausklingen zu lassen. Danke an Roland Oswald für die Vorbereitung und zusätzlichen Fahrern der Autos.

 

Hier gibt es die Bilder der Frühlingsbiketour

 

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RSC goes America……

 

Am 19. Februar dieses Jahres erhielt ich eine Nachricht mit dem Betreff „Orders“ auf die E-Mail Adresse des RSC. Ich habe mir gedacht, dass es sich einmal mehr um „SPAM“ handelt. Als ich sie jedoch öffnete, enthilt sie folgenden Text:  

 

Please excuse this letter in English.

I am an avid amateur bicyclist, and (as you can see) my name is Ramseyer.  Would it be possible for me to order three of your jerseys with the Ramseier name on them (for myself and my two children)?

Thank you so much for your patience,

Mark Ramseyer

Lexington, Massachusetts, USA

 

So habe ich mich bei Mark gemeldet und nach einigem hin und her war die Bestellung aus Amerika perfekt.
Obwohl der Name Ramseyer nicht ganz gleich geschriben wird wie unser Sponsor, war er vom Trikot begeistert und hat gleich für sich und seine beiden Kinder welche bestellt.

Ich war sehr erstaunt, wie jemand aus Amerika unser Velotrikot im Internet findet. Die Antwort ist jedoch ziemlich simpel:

I did a google search and found your jersey

 

Und in der Tat: gibt man bei der Google Bildersuche den Begriff „cycling jersey ramseier“ ein, so ist der erste Treffer unser Trikot :-).

Sollte jemand in nächster Zeit in Amerika sein, muss er/sie somit nicht erstaunt sein, wenn auf der Strasse RSC’ler zu sehen sind.

Jenny, Geoff und Mark Ramseyer

Thanks again for your order – hopefully see you soon on the bike!

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Bilder RSC-Trainingslager Marina di Grosseto sind online

Das RSC-Trainingslager in Marina di Grosseto (Toskana / Italien) ist bereits seit mehr als einer Woche wieder Vergangenheit. Trotz nicht immer super Wetter hatten wir eine tolle Woche in der Toskana. 49 RSC’ler haben während einer Woche gemeinsam auf den verkehrsarmen Strassen rund um Grosseto trainiert. Nach langer Zeit fand das RSC-Trainingslager wiedermal in der Toskana statt. Die schöne Landschaft und guten Strassen waren für unser Trainingslager ideal.

Und auch nach dem Radfahren wurden wir mit einer hervorragenden Küche in unserem Hotel Rosmarina verwöhnt. Nun folgt noch die Abrechnung des Trainingslagers. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in den nächsten Wochen wieder unserem Umfrage zum RSC-Trainingslager erhalten.

Als Erinnerung für unsere tolle Woche in der Toskana sind die Bilder des Trainingslagers 2018 in unserem Fotoalbum aufgeschaltet.

 

Hier geht es zum Fotoalbum

 

 

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